Zukunft zum Anfassen

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Regionale Unternehmen, Dienstleister und Verwaltung öffnen Türen, geben echte Einblicke und zeigen, wie vielfältig die Wege nach der Realschule sein können

Gestern fand an der Uhland-Realschule erneut der Berufetag für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 statt. Pünktlich um 8.00 Uhr startete die Veranstaltung, die auch in diesem Jahr ein bedeutender Baustein der Berufsorientierung an unserer Schule war.

Zehn namhafte Unternehmen und Institutionen aus Aalen und der Region nahmen teil und ermöglichten den Jugendlichen wertvolle Einblicke in die Arbeitswelt.

Carl Zeiss AG:

Ein weltweit führendes Technologieunternehmen der optischen und optoelektronischen Industrie. ZEISS entwickelt unter anderem hochpräzise Systeme für die Medizintechnik, Halbleiterfertigung und Forschung und bietet zahlreiche technische sowie kaufmännische Ausbildungsberufe.

MAPAL Dr. Kress KG:

Das international tätige Unternehmen ist spezialisiert auf Präzisionswerkzeuge für die Metallbearbeitung. MAPAL bietet vielfältige Ausbildungswege im technischen Bereich sowie duale Studiengänge an.

Maschinenfabrik Seydelmann KG:

Das Unternehmen entwickelt und produziert Maschinen für die Lebensmittelverarbeitung. Besonders im Bereich der Metalltechnik und Mechatronik ergeben sich hier spannende Ausbildungsberufe.

ROM Technik Aalen:

Als Teil eines großen Gebäudetechnikunternehmens plant und realisiert ROM Technik moderne Anlagen in den Bereichen Energie, Klima und Versorgung. Ausbildungsberufe verbinden hier Technik, Planung und handwerkliches Können.

Ostalb-Klinikum Aalen:

Als zentrales Krankenhaus der Region bietet das Klinikum vielfältige Berufe im medizinischen und pflegerischen Bereich. Neben der Pflege werden auch technische und kaufmännische Ausbildungswege vorgestellt.

Samariterstiftung:

Die Stiftung engagiert sich in der Pflege, Betreuung und Begleitung von Menschen. Sie bietet vor allem Ausbildungsberufe im sozialen Bereich und legt großen Wert auf Empathie und Verantwortungsbewusstsein.

Autohaus Bruno Widmann GmbH & Co. KG:

Ein regional bedeutendes Autohaus mit verschiedenen Marken und Dienstleistungen rund um das Automobil. Ausbildungsplätze gibt es sowohl im technischen als auch im kaufmännischen Bereich.

Kreissparkasse Ostalb:

Als wichtiger Finanzdienstleister in der Region bietet die Kreissparkasse vielfältige Einblicke in kaufmännische Berufe. Themen wie Kundenberatung, Finanzen und wirtschaftliche Zusammenhänge stehen hier im Mittelpunkt.

Stadt Aalen:

Die Stadtverwaltung bietet zahlreiche Ausbildungsberufe im öffentlichen Dienst. Hier lernen die Auszubildenden, wie Verwaltung funktioniert und wie Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger organisiert werden.

Telenot Electronic GmbH:

Das Unternehmen aus Aalen ist spezialisiert auf elektronische Sicherheitstechnik wie Alarmanlagen und Gefahrenmeldesysteme. Es bietet spannende Ausbildungsberufe im Bereich Elektronik und IT und verbindet Technik mit Verantwortung für Sicherheit.

Zu Beginn des Tages wurden die Schülerinnen und Schüler in kleine Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe wurde von einer Lehrkraft begleitet und durchlief im Laufe des Vormittags in insgesamt fünf Durchgängen die verschiedenen Stationen.

Dieses Konzept der Kleingruppen erwies sich als besonders gewinnbringend, da es eine intensive und persönliche Auseinandersetzung mit den einzelnen Berufsfeldern ermöglichte.

In den jeweiligen Stationen erhielten die Schülerinnen und Schüler vielseitige und praxisnahe Einblicke. Neben anschaulichen Fachvorträgen, in denen die Betriebe ihre Tätigkeitsfelder sowie Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten vorstellten, konnten die Jugendlichen auch selbst aktiv werden.

Sie bearbeiteten praxisorientierte Aufgaben, erprobten typische Tätigkeiten aus den jeweiligen Berufsbildern und erhielten so ein realistisches Bild vom Arbeitsalltag. Ob technische Anwendungen, kaufmännische Fragestellungen oder soziale Handlungssituationen – die Vielfalt der Angebote sprach unterschiedliche Interessen und Stärken der Schülerinnen und Schüler an.

Ein besonders wichtiger Bestandteil war die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen. Die Vertreterinnen und Vertreter der Unternehmen und Institutionen nahmen sich viel Zeit, individuell auf die Anliegen der Jugendlichen einzugehen. So konnten Themen wie Ausbildungsdauer, Anforderungen im Beruf, Bewerbungsverfahren oder auch die Ausbildungsvergütung konkret und verständlich erläutert werden.

Dieses niedrigschwellige und zugleich sehr persönliche Angebot stieß bei den Schülerinnen und Schülern auf große Zustimmung. Im Unterschied zu großen Ausbildungs- und Studienmessen ermöglichte die Arbeit in Kleingruppen eine ruhige, konzentrierte und individuelle Atmosphäre. Die Jugendlichen fühlten sich ernst genommen und trauten sich, aktiv am Austausch teilzunehmen.

Sowohl die Gäste als auch die Schülerinnen und Schüler lobten die Veranstaltung ausdrücklich. Die Betriebe hoben das große Interesse, die Aufmerksamkeit und das vorbildliche Verhalten der Jugendlichen hervor. Die Schülerinnen und Schüler wiederum schätzten die Offenheit, die Praxisnähe und die Zeit, die ihnen von den Gästen entgegengebracht wurde.

Der Berufetag an der Uhland-Realschule Aalen kann somit als eine rundum gelungene Veranstaltung bezeichnet werden. Er hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen Schule und regionalen Betrieben ist, um jungen Menschen Orientierung für ihre berufliche Zukunft zu geben.

Abschließend wurde den Schülerinnen und Schülern nochmals deutlich gemacht, welche vielfältigen beruflichen Chancen und Möglichkeiten ihnen mit einem erfolgreichen Abschluss an der Uhland-Realschule Aalen offenstehen. Ob eine duale Ausbildung in Industrie, Handwerk, Verwaltung oder im sozialen Bereich, der Besuch weiterführender Schulen oder der Einstieg in ein duales Studium – die Wege sind zahlreich und vielversprechend. Grundlage für all diese Möglichkeiten bleibt jedoch das schulische Lernen, das Engagement im Unterricht sowie die Bereitschaft, Verantwortung für die eigene Zukunft zu übernehmen.

Die Uhland-Realschule bedankt sich herzlich bei allen teilnehmenden Unternehmen und Institutionen für ihr großes Engagement sowie bei den Schülerinnen und Schülern für ihr vorbildliches Verhalten und ihr großes Interesse.

Text und Bilder: Tobias Weber, RKR